Bilder: Manfred Nollmann
Bilder: Manfred Nollmann

20.04.2016

Alexander Hegius - Der Name ist Programm!

Am Donnerstag wurde im Rahmen einer festlichen Feierstunde in der Aula des AHGs die Büste des Humanisten und Namensgebers der Schule, Alexander Hegius, enthüllt. 

Die Büste ist schon vor vielen Jahren als Gipsmodell von dem Kunsterzieher Wilfried A. Dräger (gest. 2014) angefertigt worden. Allerdings trug sie mit den Jahren nicht nur die Zeichen der Zeit, sondern hatte auch materiellen Schaden erlitten. So nahm sich der Ehemaligenverein des AHGs einer Erneuerung und Restaurierung an, die federführend von dem Kunstlehrer Paul Silder erarbeitet wurde und schließlich in einem Bronzeguss aus der Glockengießerei in Gescher mündete. 
Die Präsentation dieses Bronzegusses erwarteten nicht nur der Vorsitzende des Ehemaligenvereins Winfried Terwolbeck und Schulleiter Michael Hilbk. Anwesend waren Vertreter der Stadt Ahaus, Kirchen, Vereine, Pensionäre, Elternvertreter, Verwaltungsangestellte, das Lehrerkollegium und Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus durfte das AHG die Bürgermeisterin Karola Voß begrüßen, Familie Dräger, und Professor Peter Mönkediek, selbst ehemaliger Hegianer, der die Feierstunde an ausgewählten Stellen mit der Trompete begleitete.

(Text: Stefanie Müller)

 

 

 

16.04.2016

Geist von Hegius jetzt auch sichtbar

 Büste im AHG feierlich enthüllt(MZ 16.04.16)

 

 

 

Geist von Hegius jetzt auch sichtbar

03.04.2016

Der Ehemalige Werner Benkhoff

Der Ehemalige Werner Benkhoff

Werner Benkhoff, geboren 1941 und aufgewachsen in Nienborg, machte 1961 sein Abitur am Alexander-Hegius-Gymnasium in Ahaus und studierte Volkswirtschaft in Münster und Göttingen. Die meiste Zeit seines Berufslebens arbeitete er für das Düsseldorfer Handelsblatt, davon zwölf Jahre als Korrespondent in London. Neben seiner Arbeit ließ er sich in England und im österreichischen Salzburg zum Maler ausbilden; einen großen Teil seines  breiten Könnens hat er sich autodidaktisch beigegebracht. In seinen Aquarellen, Zeich­nungen, Leinwandbildem und Beschreibungen hat er vor allem Landschaft, Leben und Geschichte seines Geburtsorts und darüber hinaus Westfalens festgehalten.

Besonders auf sich aufmerksam gemacht hat Werner Benkhoff mit seinem Westfalen-Zyklus „O grüß´ dich Gott Westfalenland“. Dieses Buch, seine Zeichnungen und Texte machen westfälische Geschichte auf höchst eigenwillige originelle Weise lebendig, wie Dr. Wolfgang Kirsch, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, im Geleitwort treffend schreibt. Seine manchmal provozierenden Zeichnungen wecken die Neugier auf Hintergründe und Erklärungen. In einem weiteren Buch zur westfälischen Geschichte – Titel: „Damals in Westfalen“ – beschäftigt sich Benkhoff mit dem alltäglichen Leben auf dem Lande. Zum Vorschein kommt dabei „Die gute alte Zeit“. Ohne sozialromantische Verklärung, wie die Rheinische Post urteilte. „Ein wenig Nostalgie, aber vor allem Vergnügen vermitteln die an die Textpassagen angepassten Bilder.“ 

Werner Benkhoff lebt heute als freischaffender Buchautor und Maler in Düsseldorf. Der Heimatverein Nienborg hat ihm im Haus Hugenroth eine Dauerausstellung ein­geräumt, die zu besuchen sich lohnt. Eine virtuelle Ausstellung seiner Arbeiten ist im Internet unter www.wernerbenkhoff.de zu besichtigen.