06.12.2018

Tausende Kinder und Eltern haben bei Umzügen im Westmünsterland den Nikolaus begrüßt, hier in der Ahauser City.


Hallo liebe Kinder!

Der Knecht Ruprecht, die Pagen und ich, wir begrüßen euch ganz herzlich und  freuen uns, heute  bei euch in Ahaus sein zu dürfen. Es ist schön,  dass ihr wieder so zahlreich gekommen seid.

„Seid ihr denn gerne gekommen?“

„Habt ihr auch alle wichtigen Personen mitgebracht?“

„Sind eure Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde auch wieder dabei?“

Dann möchte ich diese und Herrn Harazim ebenso herzlich begrüßen wie  auch die Bürgermeisterin Frau Voß,  der ich  für die  freundlichen Begrüßungsworte vielmals danken möchte, weiterhin begrüße ich  die  Vertreter der Stadt sowie alle weiteren Personen, die den heutigen Empfang wieder so großartig gestalten.  Mein ganz besonderer Dank gilt vor allem  Diakon Korthues, der erneut dafür gesorgt hat, dass die Glocken so feierlich läuten.  

Liebe Kinder, als wir uns in den letzten Tagen auf unseren Besuch  in Ahaus vorbereiteten, habe ich dem Knecht Ruprecht gesagt: „Lieber Ruprecht, ich freue mich sehr, dass wir wieder nach  Ahaus fahren dürfen.  Dort ist alles so sauber, so gepflegt, so ruhig, so festlich und so grün!“

Der Knecht Ruprecht schaute mich ganz eigenartig an und sagte: „Das war einmal!  Die Wirklichkeit sieht dort  inzwischen ganz anders aus. Die Stadt vermüllt immer mehr, überall  liegen leere Trinkbecher, Schachteln, Tüten  und Pizzakartons herum.  Man muss inzwischen aufpassen, wo man hintritt, da überall Hundehaufen liegen,  anstelle der schönen Blumenbeete gibt es immer mehr Kiesgärten und reihenweise werden Bäume gefällt.  Zu dem Krach der Laubbläser und –sauger sagst selbst Du schon gar nichts mehr.“ Als ich das gehört habe, war ich total schockiert, ich konnte es gar nicht glauben und habe dann beschlossen, euch,  liebe Kinder, zu fragen, ob das tatsächlich so stimmt.

„Liebe Kinder, ist euch aufgefallen, dass in Ahaus immer mehr Sachen einfach weggeworfen werden?“

„Habt ihr ebenfalls festgestellt, dass fast überall  Hundehaufen herumliegen?“

„Habt ihr auch mitbekommen, dass immer mehr große Bäume in Ahaus  verschwinden?“

Donnerwetter, das sind ja schlimme Nachrichten, die ich so nicht erwartet habe und die mich sehr betroffen machen.    Liebe Frau Voß, da muss etwas passieren, das darf so nicht weitergehen.  Aber ich habe ein wenig Hoffnung, wenn ich  an den zahlreichen, vorbildlichen Umweltaktionen von Kindern hier  in Ahaus denke.  Ich möchte das einmal an einigen Beispielen  verdeutlichen.

In einigen Kindergärten und Schulen sind Gärten angelegt und Obstbäume gepflanzt worden.

Viele Kinder haben in dem sehr heißen und trockenen Sommer Bäume an den Straßen mit Wasser versorgt.

Jugendliche haben an vielen Stellen der Stadt knallrote Müllfangkörbe  aufgestellt.

Kleine  Schatzsucher haben in der Aa zwar  keine Schätze, aber viel Müll gefunden und mit ihrem Bollerwagen entsorgt.

Schließlich habe ich eine bemerkenswerte Geschichte  am Marderweg erlebt, als  ein Vater  in seinem Garten einen großen Baum, der ihm zu viel Dreck machte, umsägen wollte.   Seine Kinder Paul und Marie haben heftig dagegen protestiert und  hatten dann eine Idee, um ihren Baum zu retten.          

  –   „Soll ich euch erzählen, was die Beiden gemacht haben?“

 Paul und Marie haben ihren Vater mit in den Garten genommen,  ihn  unter den Baum gestellt und gefragt:  „Papa hörst Du das Summen der vielen Insekten und  das  Gezwitscher der  Vögel?

 Spürst Du die angenehme Kühle des Schattens und riechst Du die frische Luft?    Erfreust Du Dich auch an dem prächtigen Grün des Baumes?“  Der Vater war vor lauter Staunen sprachlos,   den Baum hat er danach nicht mehr gefällt.

Ich könnte noch weitere Beispiele nennen, was ihr, liebe Kinder,  für tolle Aktionen macht,  aber das reicht so nicht, ihr braucht Unterstützung  von den Erwachsenen. Von daher:

-       Sollen euch die Erwachsenen bei euren Aktivitäten mehr unterstützen?

-       Soll ich mit der Bürgermeisterin und den Politikern einmal darüber reden?

-       Darf ich zu diesem Gespräch auch den Ruprecht  mitnehmen?

Liebe Frau Voß, liebe Vertreter der Stadt, das ist ein Auftrag;  der Knecht Ruprecht und ich sind gern bereit, mit Ihnen weitere Überlegungen anzustellen.

Liebe Kinder, vieles von dem, was ich gerade berichtet habe, erfahre ich von euch bei meinen Besuchen. Diese sind mir sehr wichtig und von daher nehme ich mir dafür auch viel Zeit, zumal ich immer wieder feststellen darf, dass ihr euch auf diesen Besuch eingehend vorbereitet.

In der Regel  sind eure Eltern, oft auch die Großeltern und sogar die Patenonkel und- tanten anwesend.   Die Wohnungen  sind festlich geschmückt, es brennen Kerzen, der Fernseher und die Handys sind ausgeschaltet und alle singen  gemeinsam das Nikolauslied.  

 Ihr berichtet mir von euren Erlebnissen aus den Kindergärten, den Schulen, den Vereinen und  aus den Familien.  Ich erfahre, welche Hobbys ihr habt und welche Bücher ihr lest. Oft lerne ich die Namen eurer Haustiere kennen, einige von euch spielen mir Lieder auf ihren Instrumenten vor oder schenken mir  selbst gemalte Bilder. Die Versprechungen, die ihr mir gemacht habt,  sind oft eingehalten worden. Viele erzählen mir auch, was sie im nächsten Jahr noch besser machen wollen. Spannend wird es immer dann, wenn ich euren Eltern, die damit meistens gar nicht rechnen, eine schwierige Frage stelle.

-„ Soll ich euch diese Frage einmal verraten?“  - Gut, dass dürft ihr aber den Eltern nicht weitersagen!

Die Frage lautet: „Liebe Eltern, was schätzen Sie denn  besonders an Ihren Kindern?“ 

Auf die Antworten, die eure Eltern dann geben,  bin nicht nur ich gespannt, ihr werdet es nachher erfahren. Eure Eltern haben bis dahin noch etwas Zeit, sich passende  Antworten zu überlegen. Aber vorher sollte noch geklärt werden, ob ich überhaupt  kommen darf.

- Liebe Kinder, darf  ich euch denn gleich wieder zu Hause besuchen?

-  Soll ich euren Eltern und Großeltern  auch Fragen stellen?

-  Würdet ihr euch über eine Nikolaustüte freuen?

Das ist ja wunderbar  und ich freue mich auf den Besuch.  Der Knecht Ruprecht  hat seine  Kiepe schon bepackt, damit ich euch mit meinem Geschenk eine Freude bereiten kann.   Bevor ihr jetzt  nach Hause geht,  möchte ich allen für den sehr feierlichen  Empfang danken  und  würde mich freuen, wenn wir uns alle im nächsten Jahr hier im schönen Schlosshof gesund wiedersehen dürften.

Bis dahin wünscht euch alles Gute!  Euer Nikolaus

 

 

 

04.08.2018

Wenn eine Grafik alles Wesentliche sagt

MZ 04.08.2018

 

 

 


18.07.2018

Abitur Jubiläumsfeier 2018

45 Jahre nach dem Abitur am Alexander-Hegius-Gymnasium in Ahaus trafen sich einige der ehemaligen Schüler der Oberprima b in Schöppingen im „Alte Post Hotel“ Niehoff zu einer Wiedersehensfeier. Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken führte Wilhelm Münch seine Klassenkameraden durch die Außenanlagen des Künstlerdorfes und stellte  ihnen die Neuerungen vor. Ebenso wurde ein Blick in die Museumsscheune geworfen.  Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein wurden viele Neuigkeiten ausgetauscht bzw. lebte die Schulvergangenheit in Form zahlreicher Anekdoten sehr anschaulich wieder auf. Man gedachte aber auch der bereits verstorbenen drei Con - Abiturienten sowie des ebenfalls verstorbenen Klassenlehrers Karl Schulze- Südhoff, der „seine Jungs“ von der Sexta bis zur Oberprima begleitet, betreut und geprägt hatte. Im Laufe des Abends wurde  noch beschlossen, sich nicht mehr alle 5 Jahre, sondern einmal im Jahr, und zwar am 2. Samstag im Juli,  zu treffen.

(Weitere Fotos sind in unserer Galerie unter den Stichwort „Abi 73 Jubi.2018 zu finden)

 

 

 

Auf dem Foto sind von links nach rechts abgebildet:Winfried Terwolbeck, Wilhelm,Münch, Dr. Joseph Rottmann, Josef Langenhorst, Jürgen Tenbrink, Clemens Wermert, Josef Korthues, Bernd Leveling, Hermann Herbers, und Josef Epping

18.07.2018

Alexander-Hegius-Gymnasium Ahaus

FOTO perrevort

Das Abitur haben bestanden: Edith Abbing, Tom Adler, Helen Albers, Maria Elena Ames, Viktoria Andreev, Tobias Aufmkolk, Jonas Bakker, Glenn Bartelink, Till Beckers, Paula Beddies, Jana Bertling, Nele Binder, Felix Bitter, Sophia Böbisch, Clara Böcker, Julia Brökers, Lara Brömmelhaus, Leon Brömmelhaus, Marius Büning, Anna-Luisa Büning, Fabian Büscher, Katja Büscher, Celine Damme, Isabell Elsbernd, Leo Elsbernd, Josua Franke, Greta Fränkert, Johanna Früchting, Hannes Gebker, Julian Geringer, Niklas Julian Gerwing, Matthias Gesenhues, Jonathan Gewers, Virginia Gibiec, Sara Maria Gloe, Antonia Groten, Linus Grünewald, Dilara Günes, Deniz Günes, Julia Haarhuis, Salomé Hackenfort, Katharina Haveloh, Esther Haveloh, Nele Haveloh, Sarah Heijnk, Justus Heijnk, Lennart Hericks, Philipp Hericks, Marcel Hesseling, Willem Gerd Heuser, Tim Honermann, Justus Hueske, Tom Jägers, Madelief Katsma, Selin Kerimoglu, Felix Kersting, Mürvet Melike Keyik, Jannik Kleideiter, Mark Kortbuß, Luca Krabs, Silas Kroll, Pia-Dora Kruck, Tim Donald Lammers, Jessica Lebert, Niklas Leesker, Sven Lepping, Alexander Limberg, Luisa Lorig, Gina Lübbering, Jan Malte Maat, Frederike Mai, Michel Massing, Nick Mathmann, Meike Mensing, Arne Mielcarek, Lennart Möllers, Jan Moritz, Tobias Müller, Olivia Müller, Lisanne Müther, Klara Niewerth, Jonathan Noack, Ivo Nollmann, Hannes Oellerich, Ruben Ollesch, Leonie Osterhaus, Ole Pieper, Michelle Alexandra Pingel, Sofia Raja, Salwa Raja, Johannes Rewer, Xavier Roye´, Gerdane Said, Katharina Schabbing, Annika Schaten, Kevin Schmitt, Katrin Schonnebeck, Sean Schröder, Johannes Schücker, Marie Schwede, Laura Schweers, Pauline Sebastian, Robin Seidenschwanz, Hanna Stange, Celina Stenau, Lea Sudhues, Janin Tarakci, Ida Terhalle, Niklas Terhürne, Claudia Thomasson, Lara Anna Uppenkamp, Hannah Uppenkamp, Sofia Volmer, Paula Volmer, Janina Vormann, Jona Vormweg, Marvin Vortkamp, Theresa Vortkamp, Max Vrenegor, Anna Wassing, Jana Weddewer, Nicole Weindich, Louisa Caroline Weiper, Katharina Weiper, Sina Wenke, Linus Wensing, Tobias Werschmann, Fabian Wesker, Mirco Wesseler, Michael Weßling, Tim Wildhofer, Daniel Wilming, Sebastian Winter, Nils Witte, Janik Wolter, Louisa Wolters